China – Beijing und Umgebung

In diesem Jahr habe ich die Reise nach Korea mit einer Woche China kombiniert. Bereits im vergangenen Jahr haben der Steven (Vertreter des Belgischen E-Sport Verbandes) und ich darüber gesprochen dieses Jahr nach Peking zu fliegen. Also haben wir dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt und sind anschliessend nach der Veranstaltung in Andong (Korea) nach Peking geflogen.

In Peking haben wir wohl die wichtigsten Touristischen Attraktionen gesehen wie die Verbotene Stadt, den Tianamen Square den Sommerpalast und die Grosse Mauer. Die Stadt bot viele schöne Orte an welchen sich die Geschichte Chinas mit der Modernen verbindet. Der bittere Nachgeschmack (im wahrsten Sinne des Wortes) welche die besagte Moderne mit sich bringt, ist der Smog. Ich hatte zwar bereits darüber gelesen und es im Fernsehen gesehen. Als ich den Smog dann aber selber sah, und roch, war ich doch recht geschockt. Je nach Wetterlage liegt die Stadt in einem derart dichten Sumpf von Smog, wie man es bei uns im Herbst kennt. Nur nennen wir es Nebel.

Ähnlich wie in Tokyo ist es auch in Beijing schwer Leute zu finden, welche Englisch können. Ausser den Angestellten im Hotel und in gewissen Restaurants, brachten uns die Hände und Füsse weiter als die Sprache. So liessen wir uns vom Concierge im Hotel jeweils unsere Destination in Chinesischer Sprache aufschreiben. Dies hielt die einheimischen Taxi-Fahrer dann aber nicht auf uns die ersten 2-3 Minuten der Fahrt Chinesische Fragen zu stellen. Trotzdem kamen wir meistens ans Ziel. Wir wurden nur einmal aus einem Taxi und von einem “Velo-Taxi” geschmissen, weil der Fahrer nicht mehr wusste wo es jetzt durch geht.

Was das Essen angeht, so bot Peking ein paar Ãœberraschungen. Ich bin mir ziemlich sicher nichts gegessen zu haben, was ich hier nicht auch essen möchte. Man weiss es ja nie …
Die erste Mahlzeit war eigentlich eher etwas traditionell Schweizerisches. Im ersten Restaurant, wo wir “blind” von der Karte bestellten, wurde uns etwas serviert was sehr ähnlich aussah und schmeckte wie “Fondue Chinoise”. Und das in China …
Der Unterschied liegt dort vor allem darin, dass die Fleisch-Röllchen in der Brühe gelassen werden und dazu auch Gemüse und andere Gewürze drin sind. Das Bouillon wird von einem Feuer im inneren des “Topfes” erhitzt. Wir haben uns für zweierlei Brühen entschieden: eine scharf (für mich) und eine nicht (für den Steven).
Ansonsten war das Essen bis auf eine Ausnahme  recht gut. Es hatte aber sehr wenig mit dem zu tun was wir hier unter Chinesischem Essen verstehen. Ich hätte mir nie gedacht, dass es derart unterschiedlich in der Zubereitung ist und was die Zutaten angeht.

Wir waren dann auch etwas einkaufen und haben nach typischer Manier um Preise gefeilscht (indem der geforderte bzw. gewünschte Preis auf einen Taschenrechner eingetippt wurde). Am Ende befanden sich ein paar zusätzliche Hemden, mehrere Unterhosen, Socken, T-Shirts und eine massgeschneiderte Anzugs-Jacke im Koffer. Für das Geld hätte ich hier wohl knapp ein paar gute Hosen gekriegt.

Alles in allem hat mir Beijing sehr gut gefallen. Ich würde gerne mehr von China sehen, vielleicht aber etwas wie Hong Kong oder Shanghai.

Bilder aus Peking:

The forbidden city:

Die Grosse Mauer:

Sommerpalast:

Olympischer Park:


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