Los Angeles und Monterey (23/24.9.2009)

Andreas und ich sind am Mittwoch von Zürich nach Los Angeles geflogen. Der Flug ging trotz den Abstürzen der Personal Entertainment, ging der Flug verhältnismässig schnell vorbei. Nach 12 Stunden Flug, standen wir am Flughafen in Los Angeles. Da wir uns nicht sicher waren, ob wir nach dem Flug selber ins Hotel fahren wollten, haben wir das Auto für den nächsten Tag reserviert. Ich habe mich aber sicher fahrtüchtig gefühlt, was uns dazu bewogen hat,  direkt zur Autoanmietstation zu fahren, wo wir schauen, dass wir bereits ein Auto früher holen würden.

Nach langem warten (auf den Shuttlebus und dem Schalter) haben wir dann auch ein Auto erhalten. Leider handelte es sich nicht um den “Dodge Charger” welchen wir reserviert haben. Es stand ja auch “oder similar”. Wir konnten zwischen zwei Mercury’s wählen, welche beide recht als aussahen. Das Auto stellte sich als brandneues Modell heraus, welches vom Design halt mehr dem entspricht, was man aus 80er Jahren Hollywood-Filmen so kennt.

Der Stau in Richtung Hollywood hat unsere Reise zum Hotel etwas verlängert. So gegen 20 Uhr, haben wir es dann doch noch ins Motel geschafft, wo wir das Auto parken konnten, und unsere Facebook-Status zum ersten mal aktualisieren konnten.

Den Rest des Abends, haben wir damit verbracht etwas zu essen und den Hollywood Boulevard zu besichtigen. Da vor dem Chinese Theater die Strasse für eine Film-Premiere (Zombieland) gesperrt war, konnten wir nicht allzu weit gehen. In der ersten Nacht, haben beide etwas unruhig geschlafen und morgens kurz vor 6 Uhr, waren wir dann auch beide wach.

Als wir dann kurz nach 7 uhr das Motel verliessen, kam uns die sonst so belebte Strasse am Walk of Fame fast ausgestorben vor. Dementsprechend waren die meisten Läden geschlossen. In einem “Coffee & Been” haben wir dann doch noch unser Frühstück gefunden.

Da ich mein Necessaire zu Hause vergessen habe, musste ich das alles noch in einem Geschäft einkaufen. Bei der Riesen-Auswahl, welche in US-Läden so herrscht, dauerte dies natürlich eine Weile.

Gegen Mittag sind wir dann nach Santa Monica gefahren, wo wir den Nachmittag mit einem langen Spaziergang am Strand verbracht haben. Vom Santa Monica Pier, welcher einen kleinen Vergnügungspark beherrbergt, sind wir bis nach Venice Beach gelaufen. Dazwischen war noch der berühmte “Muscle Beach” an welchem sich die Einheimischen mit ihrer Fitness beschäftigen. Der Faktor des “gesehen werdens” wird wohl auch eine Rolle spielen.

Am Abend sind wir beim “Kodak Theatre” (dort wo die Oscar-Verleihungen durchgeführt werden) in einem asiatischen Restaurant essen gegangen. Wir haben “Shabu Shabu” gegessen. Dabei handelt es sich um eine Art Fondue Chinoise. Jeder bestellt eine Auswahl an Fleisch- und Fisch-Stücken, welche dann im kochenden Wasser mit Gemüse getaucht werden.

Am dritten Tag unserer Reise, fuhren wir über den Highway 1 (entlang dem Meer) nach Monterey. Monterey ist eine kleine Hafenstadt, welche sich etwas mehr als 3 Stunden südlich von San Francisco befindet. Auf dem Weg von Los Angeles nach Monterey, haben wir sowohl landschaftlich wie auch von den Temperaturen eine grosse Auswahl gesehen. In Los Angeles hatten wir mit kurzen Hosen und T-Shirt sehr warm und in Monterey, mussten wir am Abend den Pullover wieder auspacken. Zwischenzeitlich hatten wir auch noch starken Nebel auf der Strasse.

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