Abschied und echte Pizza in San Francisco

Nachdem ich aus Las Vegas zurück gekommen bin, stand ein Weekend in San Francisco an, bevor ich nach Los Angeles fahren sollte.

Am Donnerstag hab ich dann das Motel in der Nähe der Lombard-Street bezogen. Zu meiner Überraschung, hatte das Motel sogar einen netten Pool. Das Internet war aber nur zeitweise verfügbar und dann nur sehr langsam. Ich musste mir aber einen anderen Ort suchen um Bilder für den Blog hochzuladen.

Am Abend bin ich dann mit der Ana und dem Steven noch ins Kino gegangen. Wir haben uns am Union Square getroffen und haben von Dort aus das Kino an der Market-Street gesucht. Dort angekommen, haben wir uns für den Film von Ben Stiller “Tropic Thunder” entschieden. Der Film war ganz amüsant und kurzweillig. Ich weiss nicht ob er in der Schweiz schon angelaufen ist, für einen Kino-Abend ist er sicher empfehlenswert.

Danach haben wir dann eine Bar aufgesucht in der wir den Abend ausklingen lassen wollten. Rund um den Union Square wo sich praktisch nur Hotels und Boutiquen befinden, war das ziemlich aussichtslos. In einer Seitenstrasse, haben wir dann eine Bar namens “Swig” gefunden. Für einen kostenlosen Rum mit Cola, mussten wir dann ein Werbefoto machen :)
Ana hat dann dort noch zwei Gruppen von Leuten wiedererkannt, welche sie in Las Vegas gesehen hat. Mit zwei Engländern kamen wir dann auch etwas ins Gespräch. Es war schon toll mal wieder richtiges Englisch zu hören :)

Den Freitag, letzter Tag der anderen beiden in den USA, haben wir dann auch noch gemeinsam verbracht. Am Tag haben wir uns nochmals durch die Touristenplätze Fisherman’s Ward und China Town bewegt. Für den Abend haben wir dann ein nettes Restaurant gefunden, in dem wir nochmals auf den gemeinsamen Urlaub anstossen wollten.
Auf dem Weg dorthin haben wir uns etwas verlaufen und sind anscheinend in die einzig schleche Gegend in San Francisco gelangt. Einer der Polizisten der gesehen hat, dass wir nicht dorthin gehören, meinte dann “You don’t want to be in this Area”. Wir sind da auch recht schnell wieder rausgekommen. Genauso schnell wie die Gegend schlechter wurde, standen wir wieder an der belebten Market Street. Für die Zukunft weiss ich jetzt, wo ich nicht hin will.

Nach dem Essen, haben wir dann die Bar vom Vortag aufgesucht und haben dort noch Einheimische kennen gelernt, mit denen wir in eine andere Bar gegangen sind. Die einheimischen und Ana haben dann recht früh schlapp gemacht, wonach Steven und ich bis zum Ende (kaum später als 2 Uhr) durchgehalten haben.

Am Samstag war ich dann um zwei Kollegen ärmer in den USA, hatte aber mal wieder die Möglichkeit etwas alleine unterwegs zu sein. Ich konnte endlich mal in den Hotel-Pool springen, der sogar beheizt war. Gegen Abend wurde es aber so kühl, dass dies nicht mal mehr gereicht hätte um mich ins Wasser zu bringen.

Am Abend bin ich dann mit der Maria Luisa (Die Italienerin vom Kino eine Woche zuvor) in Little Italy eine Pizza essen gegangen. Und mit Pizza meine ich keine Pizza Extreme mit Cheddar und Ketschup. Wir haben wirklich eine richtige Pizza gekriegt. Die Kellner waren zwar nicht ganz auf der Höhe. Wir waren uns sicher, dass die von einem Onkel eingeführt wurden, weil sie sonst zu Hause einfach rumlungerten. Sie waren sicherlich nicht vom Beruf. So richtig Italienisch konnte auch keiner von denen, sie sprachen alle ihren Dialekt. Mit Englisch hatte es sich aber noch schlechter gestellt. Anscheinend, können die in Little Italy genauso gut leben wie die Chinesen, welche die Landessprache auch nicht.

Am nächsten Tag, sollte ich mich dann auf den Weg nach Los Angeles machen und San Francisco mal wieder für ein paar Tage verlassen.

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