Cape of Good Hope

Am nächsten Tag, stand die Rundfahrt rund um das Kap an. Nachdem wir uns zuerst überlegt haben ob wir ein Auto mieten um das Gebiet zu besichtigen, haben wir uns aus Gründen der Bequemlichkeit und Sicherheit für eine geführte Tour entschieden. Diese haben wir am Vorabend im Hoteleigenen Tourist-Office gebucht. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, da ich sonst nicht so auf geführte Touristen-Aktivitäten stehe. Meine Zweifel haben sich recht bald aufgelöst. Neben uns, war noch ein finnisches Paar dabei, welches aber den ganzen Tag nur das nötigste mit uns sprechen wollte (sie hatten einander auch nicht viel zu sagen). Der Tourfahrer, ein originaler Südafrikaner aus der Region Kapstadt, war sehr freundlich und konnte zu allen wichtigen Punkten interessante Informationen liefern.

Um 9 Uhr morgens trafen wir uns in der Lobby, aus welcher wir zum Bus geführt wurden. Beim Bus handelte es sich um einen Personentransporter mit ca 10 Sitzplätzen. Für 5 Personen war er daher sehr angenehm eingerichtet. Die beiden Finnen, hatten schon am Vormittag ein erhöhtes Bedürfnis nach der Klimaanlage, dass sollte den Tag aber nicht negativ beeinflussen.

Den ersten Stop haben wir bei den Twelve Apostels gemacht. Dabei handelt es sich um eine Kette von 12 Bergen, welche unmitelbar ausserhalb von Kapstadt sind. Eigentlich wären es mehr als 12 Berge, die Seefahrer, haben aber nur ein Duzend gesehen, ehe sie den Namen vergeben haben.

Als nächstes sind wir zu einem kleinen Fischerhafen gefahren, welcher heute mehr als Touristenattraktion zu dienen scheint. Dort haben wir verschiedene Markstände mit “handgemachten” Souvenirs (aus China oder Taiwan?) gesehen. Von dort aus wurden wir mit einem Schiff zu den Seal Islands gefahren. Die im Meer stehenden Steine, auf welchen sich die Seelöwen tummeln als Insel zu bezeichnen, ist wohl etwas übertrieben. Meine Begeisterung für diese Tiere habe ich ja bereits in San Francisco mit unzähligen Fotos und Videos gezeigt. Daher haben sich die 40 Rand (ca 6 CHF) durchaus gelohnt für die 40 minütige Schiffsfahrt.

Die Straussenfarm, welche wir als nächstes besucht haben, ist kaum erwähnenswert. Die Finnen schienen recht begeistert zu sein.

Die nächste Etappe war dann schon ein wenig länger. Das Ziel war Cape Point, welches nicht dasselbe ist wie das Kap der guten Hoffnung. Am Cape Hope hatten wir ein wenig mehr Zeit um die Umgebung zu erkunden. So bot sich die Möglichkeit zu Fuss oder mit einem Bänchen den Hügel bis zum Leuchttumr zu erreichen. Wir haben uns dazu entschieden den Hinweg mit dem Bähnchen und den Rückweg zu Fuss zu bewältigen. Vom Cape Point aus, konnte man den Punkt sehen, an welchem sich die beiden Ozeane (Indische und Pazifische) treffen. Geograpghisch gesehen, ist das angeblich falsch.

Die letzte Etappe vor dem Mittagessen war dann das Cape of good hope, welches als der südlichste Punkt von Afrika gilt. Auch das stimmt angeblich nicht, war mir aber egal, da wir ja am berühmten Kap der guten Hoffnung standen.

Danach haben wir uns auf dem Weg zum Mittagessen gemacht, welches wir in einem Restaurant in unmittelbarer Nähe zum Meerm, zu uns nahmen. Neben dem guten Essen (natürlich Fisch mit Fisch) wurden wir noch von den Baboons (Affen) unterhalten, welche sich über unser Essen hermachen wollten. Lustig wars eigentlich nur, weil sich das Personal lautstark gegen diese aufrdinglichen Affen gestellt hat um sie jeweils wieder zu vertreiben. Hätten wir uns alleine mit diesen Tieren auseinandersetzen müssen, wäre das wohl nicht so lustig gewesen. Die Baboons haben angeblich recht lange und spitze Zähne, und scheuen nicht davor zurück diese auch zu benutzen, wenn es um die Nahrungsbeschaffung geht. Auch sollen diese Affen auf Rucksäcke fokusiert sein, da sich dort womöglich etwas zum essen befindet. Vielleicht spricht man in Südafrika ja, vom diebischen Baboon.

Nach dem Essen, fuhren wir wieder in Richtung Norden. Das Highlight des Nachmittags war ohne Zweifel der Besuch in der Bucht der Pinguine. Auch wenn ich mir den Besuch bei einer Herde Pinguine anders vorgestellt habe, bot sich dort ein wunderschönes Bild. Zum Zeitpunkt unseres Besuches, war Brütezeit. Somit waren die Männchen auf der Jagd nach Nahrung für die brütenden Weibchen und bald auch für den Nachwuchs.

Nachdem wir uns von den Pinguinen wegreissen liessen, fuhren wir wieder zurück nach Kapstadt. Auf der letzten Etappe haben wir in einem historischen Militärhafen gehalten, an welchem früher die Südafrikanische Flotte stationiert war.

Den Abend, haben wir im Hoteleigenen Restaurant verbracht. Dieses befindet sich in der obersten Etage (ich glaube 22.) und dreht sich im Kreis. Die Küche und der ganze innere Teil bleibt stehen, während dem sich der Teil des Restaurants dreht. Für eine Umdrehung brauchte es knapp 60 Minuten. Ich habe den Test mit einer Münze gemacht, welche dann auch Tatsächlich noch da lag, als wir uns das erste Mal komplett gedreht haben. Da die Scheiben sehr stark spiegelten, war es praktisch unmöglich ein paar gute Bilder von der Aussicht auf Kapstadt zu machen.

Zum Essen gab es natürlich wieder Fisch :).

Leave a Reply

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.