die letzte Etape

Der Flug nach Kapstadt, war dann recht unspektakulär. Das einzig erwähnenswerte, ist die Tatsache, dass alle Passagiere nach der Ankunft mit zwei vollen Bussen ganze 50 Meter vom Flugzeugt zum Dock gefahren wurden. Früher konnte man die Strecke angeblich zu Fuss gehen. Weil aber nicht alle zwischen dem markiertem Weg zum Dock und der Landepiste unterscheiden konnten, hat man sich für diese Variante entschieden.

Nachdem ich in Kapstadt, dann auch noch mein Gepäck erhalten habe, warteten auch schon meine Cousine Celeste und ihr Mann Wouter auf mich. Die beiden sind jetzt seit knapp einem Jahr verheiratet und ich lerne den Wouter endlich einmal kennen.

Während dem wir noch auf weitere Leute warteten, welche mit einem anderen Flieger von Johannesburg nach Cape Town flogen, haben wir einen Kaffe getrunken. Das Starbucks Pendant “Mugg & Bean” servierte eindeutig besseren Kaffe als die im Flugzeug.

Bei den beiden Personen auf welche wir gewartet haben, handelte es sich um Nachbarn von meinem Onkel in Johannesburg.
Gemeinsam fuhren wir dann nach Stellenbosh, wo die Hochzeits stattfinden sollte. Stellenbosh ist ein kleines Dorf mit einem sehr alten Kern, welcher fast komplett unter Heimatschutz steht. An den Fassaden der Gebäude darf nichts geändert werden.

La Provence

Wir wurden in einer Art Bungalow-Siedlung untergebracht. Diese besteht aus zwölf kleinen bis mittleren Häuschen, in welchem von 2 bis 6 Personen schlafen können. Ich wurde im Haus Nummer 5 untergebracht, gemeinsam mit zwei älteren Pärchen. Diese haben sich dann reizend um mich gekümmert und Frühstück gemacht. Ich hatte damit ein gutes Los gezogen.

Stellenbosh Bungalow

Am ersten Abend sollte dann im Haus Nummer Fünf auch ein erstes Fest anstehen. Trotz der Kälte (15 Grad) konnte man sich nicht davon abhalten den Indoor-Grill anzuschmeissen. In einer lockeren und angenehmen Stimmung haben wir dann den Abend mit circa 30 meist bis dahin unbekannten Personen verbracht. Bis dahin kannte ich meine beiden Cousinen Celeste und Lesley (die Braut), meinen Onkel Heiri und seine Frau Ruth. Aus der Schweiz waren meine Gotte und ihr Freund Markus angereist.

Vor allem wegen der Kälte und der Gewissheit, dass der nächste Tag lang wird, war das Fest bereits kurz nach neun beendet. Da ich da sowieso noch nicht hätte schlafen können, habe ich mich mit einem meiner temporären Mitbewohner über die Situation in Südafrika unterhalten. Es war sehr interessant zu erfahren, wie die Leute die Situation betrachten.

Obwohl ich im Flugzeug recht viel geschlafen habe, war ich dann doch recht bald müde und hab mich ins recht kühle Bett begeben. Dort bin ich dann ziemlich schnell eingeschlafen.

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