Memphis – Home of the King

Nachdem wir Nashville so ausführlich wie möglich (vielleicht) erkundigt haben, fuhren wir weiter nach Memphis. Genauso wie Nashville ist auch Memphis eine sehr musikalische Stadt. In Nashville war die Country-Musik sehr dominant. Memphis bietet hingegen von Blues, Rock und auch Country ein breiteres Spektrum an Musik.

Wie auch in Nashville konzentriert sich das (musikalische bzw. Abendliche) Leben sehr stark auf eine Strasse. In Memphis heisst diese Beale Street. Sie ist etwas kürzer als der Broadway aber dafür für den Verkehr gesperrt. An den jeweiligen Enden stehen rund um die Uhr Strassensperren mit Polizei-Autos.

Me,phis hat mir sehr gut gefallen, da die Bars und Clubs an der Beale Street viel persönlicher rüberkamen als noch in Nashville. Was in Memphis zum Pflichtprogramm gehört ist natürlich ein Besuch in Graceland. Das Gebiet rund um Graceland ist ein Touristenkomplex wie man ihn sich nur vorstellen kann. Unzählige Cafés, Motels und Souvenirläden mit entsprechenden Motos säumen die Strassen rund um Graceland. Der Höhepunkt des Besuches ist natürlich der Besuch von Elvis’s Haus in welchem er die letzten 20 Jahre seines Lebens verbracht hat. Auch wenn ich kein Kind der Elvis-Generation bin, war es ein besonderes Gefühl durch diese Räume zu gehen in welchen der König gelebt hat. Die Tour begleitet von einem guten Audiokommentar hat mir sehr gut gefallen und einen Einblick in das Leben des Elvis Presley gegeben.

Genauso wie der Besuch in Graceland, gehört eine Schiffsfahrt auf dem Mississippi dazu. Die 2.5 Stündige Fahrt auf dem “Fluss von Tom Sawyer” hat uns einen Bruchteil des 924 Meilen langen Flusses gezeigt. Der Fluss erreicht an  gewissen Stellen eine Breite von bis zu 4 Kilometer. Da gerade “Flut-Saison” ist, war der Mississippi auch in Memphis sehr breit. Auf dem Schiff kam es mir oft mehr vor als wäre ich auf einer See-Rundfahrt als auf einem Fluss. Auch wenn ich mir den Mississippi anders (schmaler) vorgestellt habe, war es eine schöne Ausfahrt.

Mit einem Besuch an einem Baseball Spiel der Minor League (Zweitliga) konnte ich eine weitere US-Sportart abhacken. Die Memphis Redbirds gehören zu den Teams aus der Minor League welche die meisten Zuschauer überhaupt haben. Nachdem mich ein Youtube-Movie im Hotel über die wichtigsten Regeln aufgeklärt hat, fühlte ich mich bereit um das Spiel zu besuchen. Die Besucher aus Omaha dominierten das Spiel ziemlich und konnten es dann auch für sich entscheiden. Das Spiel selber war nicht sehr interessant, da es keinen richtigen Spielfluss gibt im Baseball. Vielleicht habe ich auch die Komplexität des Spieles noch nicht richtig verstanden. Den anderen Zuschauern scheint es gefallen zu haben.

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