San Diego (5.-9.10.09)

Nach den paar Tagen in San Francisco, zog es uns dann wieder in den vermeintlich warmen Süden.  Der erste Tag, wurde zu einem reinen Reise-Tag. Wir haben die Strecke von San Francisco nach San Diego mit Benzin-, Essens- und Pinkelstops in einem Tag gemacht. Google-Maps gibt für die 800 Kilometer knapp 10 Stunden Fahrzeit an.  Wenn man alle Stops abzieht, kommt dies auch etwa hin.

Gegen 20 Uhr, erreichten wir dann unser Motel (Days Inn) in San Diego. Laut Plan sollten wir mitten in Little Italy und nahe beim Flughafen sein. Die Nähe zum Flughafen, konnten wir sehen und hören. Die Flugzeuge donnerten erstaunlich Nahe über unseren Köpfen hinweg auf die Landebahn. Im Zimmer war es dann erstaundlich ruhig … bis auf die angrenzende Bahnlinie, auf welcher die Züge bei den Ãœbergängen immer ein Hupkonzert veranstalteten. Nach 10 Stunden Auto fahren, waren wir aber entsprechend müde, dass uns dies nicht mehr kümmert.

Trotz der langen Reise, haben wir uns dann noch auf die Suche nach einem Restaurant gemacht um etwas zu essen. Die Restaurants und Bars in Little Italy, haben wir nicht gefunden und im Geschäftsviertel von San Diego war auch gar nichts los. Als wir schon aufgegeben haben und der Hafenstrasse entlang wieder zum Hotel gehen wollten, fanden wir noch ein Restaurant, welches uns etwas zu nobel vorkam, der Hunger uns dann aber doch noch dazu gebracht hat, rein zu gehen. Das Restaurant war erste Klasse, so haben wir auch sehr gut gegessen. Für den Preis, kriegt man in der Schweiz kein so gutes Steak mit diesem Ambiente. Auch habe ich nach fast zwei Wochen USA mal wieder eine Flasche San Pellegrino getrunken, was eigentlich absolut sinnlos ist (Bergamo – San Diego –> weit).

Am nächsten Tag, stand der Sea World Park auf dem Programm. Die wohl berühmteste Attraktion von San Diego, durften wir ja nicht verpassen. Alles in allem war es nicht allzu spektakulär. Wer bereits einmal im Rapperswiler Kinderzoo war, der kennt das meiste schon. Die Shows mit den Orkas und Delphinen waren noch schön und gaben ein paar gute Fotos fürs Album bzw. Blog.

Trotzdem haben wir den ganzen Tag dort verbracht.

Am Abend, haben wir uns dann wieder auf die Suche nach einer Bar gemacht, und Little Italy verpasst. Wieder wollten wir schon fast wieder aufgeben, als wir beim Convention Center eine hell beleuchtete Strasse sahen, welche sich als das Gaslamp Quarter entpupte. Wir haben das Quartier bei der Motel-Suche bereits gesehen, haben dort aber wegen den Preisen und der Verfügbarkeit der Zimmer, nichts gefunden.

In dieser Strasse bot sich eine grosse Auswahl an Bars und Pubs, in welche wir gehen konnten. Nach einer Besichtigung der ganzen Strasse, haben wir uns für ein Pub mit dem Namen The Fields entschieden. Als wir dann unser Bier tranken, fanden wir noch das offene WLAN des Pubs, über welches wir gleich noch den Facebook-Status aktualisieren konnten ;).

Am nächsten Tag, waren wir beide individuell unterwegs und haben die Stadt etwas besichtigt. Ich habe mir das Gaslamp Quarter wieder angeschaut und hab noch den Hafen besichtigt.

Am Abend trafen wir uns mit dem Gianni im Old Towns District. Gianni war in der Cablecom unser Lehrling, dessen Lehrmeister der Andreas war. Seit drei Jahren lebt der jetzt in San Diego und studiert International Business. Er hat uns in ein Mexikanisches Restaurant geführt und dann noch in Richtung Pacific Beach. Den Abend haben wir dann im The Fields abgeschlossen, bevor er uns wieder ins Hotel gebracht hat. Es war interessant zu sehen, was aus dem ehemaligen Stift geworden ist und wie er sich in San Diego eingelebt hat.

One Comment

  1. schöne Bilder (wie immer)! Also den Kinderzoo in Rapperswil habe ich schon ein bisschen anders in Erinnerung. Anyway, geniesse die verbleibenden Tage, nachher geht’s wieder “a d Seck” :-)

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