Welcome to Fabulous Las Vegas

Am 2. September habe ich San Francisco verlassen um nach Las Vegas zu fliegen. Der Aufenthalt in Las Vegas dauerte vom 2. bis zum 4. September. Dies reichte aus um die wichtigsten Sachen in Vegas zu sehen, aber nicht um noch Ausflüge in die “nahe” gelegenen Parks und dem Hoover Damm zu machen.

Ich bin mit einem TED-Flieger nach Vegas geflogen. TED ist eigentlich Uniter Airlines, nennt sich aber anders. Das hatten wir ja schon mal ….

Kaum aus dem Flugzeug ausgestiegen, wurde mir so richtig bewusst wo ich überhaupt war. Keine 10 Meter vom Ausgang des Fingerdocks waren auch schon die ersten Spielautomaten. Ich hab Leute beobachtet, wie sie direkt zu den Automaten sind um die ersten paar Franken .. ehm Dollar zuverspielen. Ich konnte wiederstehen und hab mich auf den (recht langen) Weg zum Bagage Claim gemacht. Ich war dann doch etwas überrascht, dass sich zwischen den Gepäck-Bänder, auch dort wieder Spielautomaten befinden. Alles in allem war der Flughafen bereits eine gute Vorbereitung auf den Las Vegas Strip.

Mit einem der klimatisierten (17-19 Grad) fuhr ich dann zu meinem Hotel. Ich war während den beiden Tagenim MGM Grand einquartiert.

Für den Abend hab ich mich dann auf die Suche nach dem Luxor Hotel gemacht, in dem die Ana (spanische Counter-Strike Spielerin) und der Steven (Belgischer ESWC Lizenznehmer) einquartiert waren. Von aussen sieht es aus, als ob das Luxor und MGM Grand recht nahe beieinander sind. Der Weg war aber lange und erschwerlich. Zuerst musste ich vom MGM zum NewYor-NewYork laufen. Dafür musste ich das klimatisierte Gebäude erstmals verlassen und hab mir auf der Brücke über den Strip wohl fast einen Sonnenstich geholt. Im NY-NY angekommen, musste ich den Weg zum Excalibur finden, durch welches ich dann direkt im Luxor war. Unter 20 Minuten hab ich den Weg wohl nie geschafft.

Wir sind dann gemeinsam in eine der Cirque du Soleil Shows gegangen. Wir haben uns für “KA” entschieden, weil es gleich im MGM war wo wir die Tickets gekauft haben. Die Show war sehr eindrücklich produziert und die Bühne war aufwändig und spektakulär gestaltet.

Der Steven und ich haben uns danach dann noch in einem Club im Caesars Palace begeben. Bis wir aber im Pure waren, mussten wir 45 Minuten lang den Strip runter laufen. In den Filmen schaut der immer kleiner und kürzer aus. Ich verstehe gar nicht, warum der Nicolas Cage derart Mühe hatte das kleine Flugzeug auf der 7 Spurigen Strasse zu landen…
Die Musik im Pure war zwar nicht ganz meine Wellenlänge, wir haben uns dann aber trotzdem bis nach 4 Uhr dort die Zeit vertrieben. Vor allem die Terasse mit Sicht auf dem Las Vegas Strip war schon ein Besuch wert. Den Rückweg haben wir dann mit dem Taxi gemacht.

Am zweiten Tag, hatte ich dann Zeit um mir Las Vegas auf eigene Faust zu erkunden, da die anderen beiden früh morgens nach LA geflogen sind.

Am Abend bin ich dann in eine Feedback-Vorstellung für eine neue TV-Serie gegangen. Der Sender CBS organisiert im MGM Vorstellungen bei denen die Zuschauer Feedback über die Sendung abgeben. Nachdem sie genug of gezeigt wurde, wird man das Feedback dann auswerten und entscheiden ob der Pilot ausgestrahlt wird. Es handelte sich um eine Familien-Sitcom wie man sie bereits mehrfach im TV gesehen hat. Die Schauspieler kamen mir teilweise bekannt vor, Namen kannte ich aber keine.

Um das Hard Rock Café Shot-Glas für den Timo zu holen, wollte ich eigentlich zu Furr dorthin gehen. Nach langem herumgeirre und Fragen hab ich mich dann dazu entschieden ein Taxi zu nehmen. Ich musste feststellen, dass sich das Hard Rock Cafe ziemlich Abseit vom Strip befindet. Abends fährt da sogar ein Shuttle-Bus hin.

Nach der Vorführung musste ich dann noch im Luxor etwas für Ana erledigen worum sie mich gebeten hat. Als Bote eines Briefchens, kam ich mir wieder wie 15 vor.
Als Abschluss hab ich mir den Brunnen vor dem Bellagio vorgenommen. Hierzu werde ich noch einen kleinen Clip machen.
Alles in allem war Las Vegas sehr spektakulär und eine Reise wert. Las Vegas ist trotzdem, dass alles Fiktiv und künstlich ist eine Stadt mit vielen Facetten. Dazu gehören natürlich die Touristen welche von Spielautomat zu Vorstellung un wieder zurück hetzen wie auch die Sexworkerinnen (oder darf man noch Nutten sagen?), welche einem Abends an jeder Ecke fragen ob man nicht etwas Gesellschaft möchte. Las Vegas schläft nie, und steht auch nicht still, dass sieht man an den grossen Bauten welche am entstehen sind

Irgendwie war es mir dann aber doch recht, wieder nach San Francisco zu fliegen.

Komplette Galerie von Las Vegas

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